Salesforce Marketing Cloud Alternative: Wann out.bounz besser passt
Suchst du eine Salesforce Marketing Cloud Alternative, weil du E-Mails direkt aus Salesforce versenden möchtest, aber keine vollständige Enterprise-Marketing-Suite brauchst? Dann lohnt sich ein genauer Blick auf deinen Use Case.
Marketing Cloud ist für komplexe Marketing-Journeys, große Zielgruppen und KI-gestützte Kampagnensteuerung gebaut. Für Sales-, HR-, Finance- oder kleinere Marketing-Teams reicht oft eine schlankere Lösung, die näher am Salesforce-Datensatz arbeitet.
Das Wichtigste auf einen Blick
Wann lohnt sich eine Salesforce Marketing Cloud Alternative?
Wenn dein Team vor allem E-Mails aus Salesforce versenden, Vorlagen am Datensatz nutzen und einfache Automatisierungen abbilden möchte, kann eine schlankere Lösung besser passen.
Welche Kosten fallen bei Marketing Cloud an?
Die Growth Edition beginnt bei 1.500 Euro pro Monat. Je nach Setup kommen Implementierung, Migration, Sendevolumen, Administration und zusätzliche Funktionen dazu.
Welche Salesforce Marketing Cloud Alternativen gibt es?
out.bounz läuft direkt in Salesforce und kostet 19 Euro pro Nutzer und Monat. Brevo, Mailchimp und HubSpot sind externe E-Mail- oder Marketing-Plattformen mit eigener Salesforce-Anbindung.
Welche Lösung passt zu welchem Use Case?
Wenn du Enterprise-Marketing mit Lead Scoring, komplexen Journeys und mehreren Kanälen brauchst, ist Marketing Cloud meist die passendere Lösung. Wenn Salesforce der zentrale Arbeitsort bleiben soll und E-Mails aus Datensätzen heraus versendet werden, kann out.bounz besser passen.
Was Salesforce Marketing Cloud kostet
Die Salesforce Marketing Cloud Growth Edition (Stand Mai 2026) beginnt bei 1.500 Euro pro Monat, die Advanced Edition bei 3.250 Euro pro Monat. Abgerechnet wird pro Organisation, nicht pro einzelnem Nutzer. Dadurch lohnt sich Marketing Cloud vor allem dann, wenn mehrere Teams mit größeren Kontaktmengen, Kampagnenstrecken und Marketingprozessen arbeiten.
Neben der Lizenz solltest du weitere Kosten einplanen:
- Sendevolumen, wenn dein monatliches E-Mail-Volumen über den enthaltenen Rahmen hinausgeht
- Setup und Migration, wenn bestehende Daten, Kampagnen oder Prozesse übernommen werden
- Administration, weil Marketing Cloud laufend gepflegt, geprüft und weiterentwickelt werden muss
- Zusatzfunktionen, wenn bestimmte Automatisierungs- oder Kampagnenfunktionen nicht im gewählten Paket enthalten sind
Eine einfache Beispielrechnung für das erste Jahr kann so aussehen:
Salesforce Marketing Cloud Growth Edition
- 18.000 Euro Lizenzkosten pro Jahr
- ca. 8.000 bis 12.000 Euro für Setup und Migration durch externe Beratung
- ca. 12.000 Euro interner Admin-Aufwand, wenn etwa 20 Prozent einer Vollzeitstelle dafür eingeplant werden
Damit kommt man realistisch im ersten Jahr ungefähr auf 37.500 Euro, ohne zusätzliches Sendevolumen oder weitere Module. Hier kannst du das Pricing der Marketing Cloud selbst nochmal nachlesen.
out.bounz kostet dagegen bei 10 Nutzern 19 Euro pro Nutzer und Monat. Das entspricht 190 Euro pro Monat oder 2.280 Euro pro Jahr, bevor individuelle Setup-Aufwände berücksichtigt werden.
Warum greifen Teams trotzdem zu Marketing Cloud?
Marketing Cloud bleibt für viele Unternehmen die richtige Wahl, wenn große Kontaktmengen, mehrstufige Customer Journeys und mehrere Kanäle zentral gesteuert werden sollen. Besonders größere Marketing-Teams profitieren von Funktionen für Segmentierung, Lead Scoring, Kampagnensteuerung, Governance und KI-gestützte Optimierung.
Ein aktueller Grund dafür ist Agentforce. Salesforce entwickelt Marketing Cloud damit stärker in Richtung Agenten gesteuertes Marketing. Dazu gehören Funktionen für Kampagnenerstellung per Prompt, vorgeschlagene Journeys, Entwürfe für E-Mail, SMS und WhatsApp sowie Zielgruppensegmente ohne SQL. Weitere Anwendungsfälle sind Personalisierung, Paid-Media-Optimierung und automatisierte Empfehlungen über verschiedene Kanäle hinweg.
Für größere Marketing-Organisationen kann das ein echter Vorteil sein, weil Kampagnenplanung, Segmentierung und Optimierung stärker durch KI unterstützt werden. Für Teams, die vor allem E-Mails direkt aus Salesforce-Datensätzen versenden, passende Vorlagen nutzen und einfache Automatisierungen abbilden möchten, ist dieser Plattformumfang aber nicht immer notwendig.
Die Frage ist deshalb nicht, ob Marketing Cloud gut oder schlecht ist. Die Frage ist, ob dein Team diesen Plattformumfang wirklich braucht.
Wann eine schlankere Salesforce E-Mail-Lösung besser passt
Nicht jedes Team braucht eine vollständige Marketing-Suite. Wenn deine Anforderung lautet „Wir wollen E-Mails aus Salesforce versenden, wenn ein Deal geschlossen wird“ oder „Wir möchten einfache Newsletter an Leads senden“, kann eine schlankere Lösung näher am konkreten Arbeitsprozess liegen.
Wichtig ist dann nicht die größte Funktionsliste, sondern der direkte Zugriff auf Salesforce-Daten, Vorlagen am richtigen Datensatz und ein Setup, das Teams im Alltag wirklich nutzen.
Was eine gute Salesforce Marketing Cloud Alternative leisten sollte
Wenn Salesforce dein zentraler Arbeitsort bleiben soll, sollte eine Marketing Cloud Alternative vor allem diese Anforderungen erfüllen:
1. Native Salesforce-Integration
Die Lösung sollte direkt mit Salesforce-Daten und Datensätzen arbeiten. So können Teams Kontaktinformationen, Standardfelder, Custom Fields und Statusänderungen nutzen, ohne Daten erst in ein separates E-Mail-System zu übertragen.
2. Regel- und zeitbasierte Automatisierung
E-Mails sollten sich anhand von Salesforce-Kriterien, Zeitpunkten oder manuellen Aktionen starten lassen. Das kann ein neuer Lead sein, ein geänderter Status, ein bestimmtes Datum oder ein Button-Klick aus einem Datensatz heraus.
3. E-Mail Tracking in Salesforce
Öffnungen und Klicks sollten dort sichtbar sein, wo Teams ohnehin arbeiten. Für Sales, Service oder Recruiting ist es hilfreich, wenn relevante E-Mail-Aktivitäten am Kontakt, Lead oder passenden Datensatz nachvollziehbar bleiben.
4. Dynamischen Vorlagen mit Salesforce-Daten
Eine gute Alternative sollte Standardfelder, Custom Fields und verbundene Datensätze in E-Mail-Vorlagen nutzbar machen. Besonders praktisch wird das, wenn Teams Vorlagen direkt aus dem passenden Salesforce-Datensatz heraus öffnen und versenden können.
5. Mehrsprachigkeit für internationale Teams
Wenn dein Team Kunden in mehreren Ländern betreut, kann mehrsprachiger E-Mail-Versand wichtig werden. Automatische Übersetzung spart vor allem dann Zeit, wenn ähnliche Vorlagen regelmäßig in mehreren Sprachen benötigt werden.
out.bounz als Salesforce Marketing Cloud Alternative für E-Mails aus Salesforce
out.bounz ist eine Salesforce-native E-Mail-Lösung für Teams, die E-Mails direkt aus Salesforce heraus versenden und automatisieren möchten. Die App kostet 19 Euro pro Nutzer und Monat und eignet sich besonders für Sales, HR, Finance, Service und kleinere Marketing-Teams, die keine vollständige Enterprise-Marketing-Suite benötigen.
Kontextbasierte Vorlagen direkt am Datensatz
Beim manuellen Versand kann out.bounz abhängig vom Datensatz und Status die passende E-Mail-Vorlage öffnen. Wenn ein Angebot bereits versendet wurde, kann zum Beispiel direkt eine Erinnerungs-Vorlage erscheinen.
E-Mails direkt aus Salesforce heraus versenden
Teams können E-Mails aus Salesforce-Datensätzen vorbereiten und versenden, ohne ihre gewohnte Arbeitsumgebung zu verlassen.
Regel- und zeitbasierte Automatisierung
E-Mails und Kampagnen können zeitgesteuert, per Button-Klick oder anhand regelmäßig geprüfter Salesforce-Kriterien gestartet werden.
Dynamische Templates mit Salesforce-Daten
Vorlagen können Standardfelder, Custom Fields und Daten aus verbundenen Objektebenen verwenden.
Weitere Funktionen wie E-Mail-Tracking, DeepL-Übersetzung und geplante Einzelkampagnen können je nach Setup ebenfalls relevant sein. Hier findest du die Funktionen von out.bounz nochmal im Überblick. Für den Vergleich mit Marketing Cloud sind aber vor allem die Nähe zu Salesforce-Datensätzen, die Vorlagenlogik und der geringere Setup-Aufwand entscheidend.
Die Preisstruktur unterscheidet sich deutlich von Marketing Cloud. out.bounz wird pro Nutzer abgerechnet, der tatsächlich E-Mails versendet. Bei 10 Nutzern entstehen 190 Euro pro Monat beziehungsweise 2.280 Euro pro Jahr. Kampagnenfunktionen und Automatisierung setzen mindestens 10 Lizenzen voraus.
Wo out.bounz bewusst nicht Marketing Cloud ersetzt
out.bounz ist kein Ersatz für eine vollständige Enterprise-Marketing-Suite. Die Lösung ist auf E-Mail-Prozesse im Salesforce-Kontext ausgelegt, etwa transaktionale E-Mails, Sales- und Service-Kommunikation, HR-Kommunikation oder einfache Marketing-Aussendungen.
Für wen Salesforce Marketing Cloud die richtige Wahl ist
Es gibt auf jeden Fall Situationen, in denen Marketing Cloud sinnvoll ist.
Du brauchst Marketing Cloud, wenn:
- Du deine Marketing-Abteilung mit Tools für Millionen von Kontakten ausstatten willst
- Du Advanced Segmentation brauchst: Lead-Scoring, Predictive Analytics, Echtzeit-Journey-Entscheidungen
- Multi-Channel-Kampagnen zentral orchestrieren möchtest (Email + SMS + Social + Display Ads)
- Compliance-relevante Features brauchst (z.B. automatische GDPR-Consent-Management, Audit-Logs)
- Dein Unternehmen skaliert aggressiv und braucht Enterprise-Support
Für dich ist eine Alternative besser, wenn:
- Du eine kleine Sales-Abteilung (10-50 Personen) hast und E-Mails automatisieren willst
- Dein Budget unter 500 Euro pro Monat liegt
- Du keine KI-Features brauchst, sondern nur zuverlässige Automatisierung
- Dein Team aus Sales, HR, Finance oder Support besteht - nicht aus Marketing-Profis
- Du keine 100.000+ Segmente verwaltest
Vergleich: Salesforce Marketing Cloud vs. Alternativen auf einen Blick
Marketing Cloud, out.bounz, Brevo, Mailchimp und HubSpot lösen nicht exakt dasselbe Problem. Sie unterscheiden sich vor allem darin, ob sie für Enterprise-Marketing, Salesforce-nahe E-Mail-Prozesse oder klassisches E-Mail-Marketing außerhalb von Salesforce gedacht sind.
| Salesforce Marketing Cloud | out.bounz | Brevo / Mailchimp | HubSpot Marketing Hub | |
|---|---|---|---|---|
| Preis ab | ~1.500 €/Monat | 19 €/Nutzer/Monat | 25 €/Monat | ~45 €/Monat |
| Nativ in Salesforce | Ja | Ja | Nein | Nein |
| Setup-Aufwand | Hoch (Wochen) | Niedrig (Stunden) | Mittel | Mittel |
| Automatisierung | Ja | Ja | Eingeschränkt | Ja |
| Lead-Scoring / KI | Ja | Nein | Nein | Eingeschränkt |
| Multi-Channel | Ja | Nein | E-Mail only | E-Mail + Ads |
| Richtig für | Enterprise Marketing und Multi-Channel-Journeys | Salesforce-nahe E-Mail-Prozesse in Sales, HR, Finance, Service und Marketing | Einfaches E-Mail-Marketing | Teams mit HubSpot als zentralem System |
Andere Salesforce Marketing Cloud Alternativen für klassisches E-Mail-Marketing
Wenn dein Fokus stärker auf klassischem E-Mail-Marketing außerhalb von Salesforce liegt, können auch diese Tools relevant sein.
Brevo startet ab etwa 25 Euro pro Monat und eignet sich für klassisches E-Mail-Marketing mit Automatisierung. Für Salesforce brauchst du eine passende Anbindung.
Mailchimp ist vor allem für Newsletter und einfache Marketing-Aussendungen bekannt. Die Salesforce-Anbindung läuft über eine Integration, nicht direkt im Salesforce-Datensatzkontext.
HubSpot Marketing Hub ist eine Marketing-Automation-Plattform mit eigenem CRM-Schwerpunkt. Für Teams, die bereits stark mit HubSpot arbeiten, kann das sinnvoll sein.
Der wichtigste Unterschied liegt im Arbeitskontext. out.bounz ist auf E-Mails aus Salesforce-Datensätzen heraus ausgelegt. Brevo, Mailchimp und HubSpot sind eigenständige Plattformen, die über Schnittstellen mit Salesforce verbunden werden können.
Fazit: Welche Salesforce Marketing Cloud Alternative passt zu deinem Use Case?
Salesforce Marketing Cloud passt, wenn dein Unternehmen komplexe Marketing-Journeys, große Zielgruppen, Lead Scoring und mehrere Kanäle zentral steuern möchte.
out.bounz passt, wenn Salesforce der zentrale Arbeitsort bleiben soll und Teams E-Mails direkt aus Datensätzen heraus versenden, Vorlagen im Kontext nutzen und einfache Automatisierungen abbilden möchten.
Brevo, Mailchimp und HubSpot können passende Lösungen für klassisches E-Mail-Marketing sein. Entscheidend ist, ob dein Team eine Marketing-Plattform außerhalb von Salesforce braucht oder eine E-Mail-Lösung, die nah am Salesforce-Prozess arbeitet.
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